23.04.2010, 19 Uhr

Festveranstaltung zum 20 jährigen Gründungsjubiläum des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e.V. im Martin-Luther-Gymnasium Eisenach

05.12.2008

Deutscher Preis für Denkmalschutz 2008 an Förderkreis verliehen

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Aktuelles  -  Erhaltung der Gründerzeitbauten in der Hospitalstraße in Eisenach

12.09.2010

„Tag des offenen Denkmals“

Verleihung der Hausplakette „Für vorbildliche Sanierung“

Vom 06.09.- 10.09.2010 Luthergymnasium Eisenach Veranstaltungen für Schüler unter dem Motto:

„Damit Vergangenheit Zukunft hat“ Die Bedeutung von Denkmalpflege und Denkmalschutz

Referentin: Ingrid Pfeiffer

02.10.2010

Exkursion nach Leipzig

Rundgang durch das Waldstraßenviertel mit Besichtigung historischer Ausmalungen in Leipziger Treppenhäusern

Führung: Dr. Ralf Eschenbrücher, Stadtbezirkskonservator, Leipzig

Genaue Angaben sind aus der Tagespresse zu erfahren.

23.11.2010, 19 Uhr

Reuter-Wagner-Museum, Eisenach

Vortrag: „Städtebauliche Konzepte in Weimar Stadterweiterungen des 19. und 20.Jhs.“

Referent: Dr. Rainer Müller, Thüringer Landesamt für Denkmalpflege, Erfurt

18.12.2010, 18:30 Uhr

Reuter-Wagner-Museum Eisenach

Vorweihnachtliches Beisammensein mit kultureller Umrahmung

 

 

 

Erhaltung der Gründerzeitbauten in der Hospitalstraße in Eisenach

Als Reaktion der in letzter Zeit veröffentlichen Artikel zum Thema Erhaltung der Gründerzeitbauten Hospitalstraße möchte ich eventuell aufgetretene Missverständnisse aufklären:

Der Förderkreis setzt sich seit seiner Gründung für die Erhaltung und Pflege des Eisenacher Stadtbildes ein und wird aktiv, wenn er von Entscheidungen erfährt, die in das Erscheinungsbild der Stadt eingreifen.Im Fall des befürchteten Abrisses der Klinkerbauten Hospitalstraße war es für mich naheliegend, dort nachzufragen, wo die Planungshoheit liegt, bei der Stadtverwaltung, ob es zu den bisher verkündeten Sanierungsplänen andere Vorstellungen gäbe. Die Sorge um den Erhalt der Gebäude wurde bekräftigt, da zu erfahren war, dass seitens der Stadt weder eine dokumentierte städtebauliche Vision noch baurechtliche Gründe vorliegen, die einen Erhalt sichern könnten. Der existierende B-Plan aus den 90er Jahren ist im konkreten Bereich überholt und bedarf neuer Überlegungen.

Die Ziele der Projektinitiative „Genial–zentral“ (das Quartier ist dafür vorgesehen) sind auf die Revitalisierung ehemals genutzter brachliegender Flächen in gewachsenen Stadtstrukturen gerichtet. Die Nachnutzung innerstädtischer Brachflächen soll insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden demografischen Entwicklung im hohen Maße der Aufwertung der Innenstädte dienen. Zitat aus der Projektinitiative des Freistaates
Thüringen: „Dabei kommt es nicht nur darauf an, innerstädtische Brachflächen für eine Wohnnutzung vorzusehen. Vielmehr trägt die Nachnutzung von Brachflächen allgemein dazu bei, das Erscheinungsbild der Innenstädte zu verbessern.“
Anfang der 90er Jahre wurden mit der Unterschutz-Stellung einzelner Gebäude der ehemaligen Kammgarnspinnerei wichtige Weichen gestellt, um diesen Bereich bis zur Karl-Marx-Straße / Hospitalstraße mit so prägenden Gründerzeitbauten und charakteristischen Klinkerfassaden in seiner Spezifik erhalten und entwickeln zu können. Viele private Hausbesitzer
haben in aufopferungsvoller Weise ihre Gebäude saniert und damit beigetragen, die Identität dieses Gebietes zu stärken.
Es wäre paradox, nun aus Gründen geänderter Nutzungsvorstellungen ein intaktes Ensemble – das bereits sanierte Gebäude Hospitalstraße 6 bildet mit den beiden zum Abriss beantragten Gebäuden eine Symmetrie – zu zerstören.
Ich betone hier deutlich: der Förderkreis möchte in keiner Weise den Investor, das DRK schädigen, im Gegenteil! Wir sind daran interessiert, dass ein städtebauliches Konzept entwickelt wird, welches die Interessen des Investors in eine geordnete städtebauliche Entwicklung einfließen lässt. Wir schlagen daher eine gemeinsame Veranstaltung aller Betroffenen unter fachkundiger Leitung vor. Erste Gespräche mit der Stadtverwaltung, dem Denkmalbeirat, dem Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem DRK unterstützen diese Idee.

Zu Frau Wolffs Artikel (TLZ vom 6.8.) möchte ich sagen: Macht geht immer nur von Menschen aus, nicht von Gebäuden. Ein demokratisches Miteinander kann nicht durch wegschauen, abreißen, verbieten, sondern nur durch einen fairen offenen Umgang, durch gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung erzielt werden. Mahatma Gandhi sagte: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

In diesem Sinne hoffe ich auf ein gegenseitiges Bemühen und bin dankbar, dass eine freie Presse diesen Prozess unterstützen kann.

 

Steffi Klimpt

Vorsitzende Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.

Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.
Lutherstraße 28
99817 Eisenach

Tel.: (0 36 91) 21 23 21

oder

Tel.: (0 36 91) 7 51 77

E-Mail: info@fzee.de

 

Bankverbindung:
Wartburg-Sparkasse Eisenach
BLZ: 840 550 50
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